Panorama von Punta Fea Nera

Wanderung vom Glaspaß zum Piz Beverin

Piz Beverin

Der Heinzenberg, das ist die westliche Talseite nördlich von Thusis, ist im Gegensatz zur gegenüberliegenden Seite weniger steil, so daß hier Landwirtschaft stellenweise bis zum Grat betrieben wird und es zahlreiche Dörfer gibt. Von Thusis aus brachte uns der Linienbus bis zum 1846 m hohen Glaspaß. Von hier war der Piz Beverin, der Hausberg von Thusis, unser Ziel. Mit 2997,5 m ist er einfach ein Muß, wenn man seine Unterkunft in Thusis hat.

Der Anstieg ging erst über einige Wiesen, wurde dann aber bald deutlich steiler. Von allen Bergen, die wir während unseres Graubünden-Urlaubs erstiegen haben, hat der Piz Beverin unserer Meinung nach den schönsten Anstieg. Von Anfang an schöne Ausblicke und faszinierende, schroffe Kuppen, die zum Teil umwandert wurden. Auffallend ist der Gegensatz zwischen den vegetationsarmen Ostseiten und den grünen Westseiten, auf dem Foto gut erkennbar.

Blick vom Piz Beverin zu den Walliser Alpen

Nach ca. 2 1/2 Stunden gelangten wir zur Beverin-Lücke, wo der Endspurt auf den Gipfel begann. Ab hier war es aber nicht mehr steil. Oben angekommen, konnten wir eine faszinierend weite Aussicht genießen. Die Luft war erfreulich klar. Als Beispiel sei hier ein Blick zu den Walliser 4000ern gezeigt.
Zurück zur Beverin-Lücke wählten wir den Weg Richtung Mathon. Der Osthang ist viel sanfter, so daß die Knie geschont wurden. Anfangs noch über felsiges Gelände, erreichten wir bald Rinderweiden und schließlich die ersten Siedlungen. Hier war die Markierung leider teilweise mangelhaft, im Zweifel lieber vor Ort nachfragen.
Ab Mathon brachte uns der Bus nach Zillis und schließlich zurück nach Thusis.

Weitere Wanderungen unseres Graubünden-Urlaubs:
von Chants zur Keschhütte
von Splügen zu den Surettaseen


Letzte Änderung: 25.11.2015 | Adresse: www.alpenfreunde.info/beverin.php | Menü erstellt mit: Apycom jQuery Menus